Meine Ahnenforschung begann im Jahre 1990
rein zufällig und ohne Kenntnis der Materie.
Mit Hilfe erfahrener Familienforscher im „Niedersächsischen
Landesverein für Familienkunde e.V.“ in Hannover habe ich in
der Zwischenzeit einiges erlernen können.
Einige Tipps gebe ich hier gern an Neueinsteiger
weiter, beschränke mich dabei aber auf den absoluten Start.
Wer Fragen hat, darf sich gern an mich armin.guenther@gmx.de
wenden
Als Start-Hilfe empfehle
ich,
zunächst diese zentrale
genealogische Seite http://www.genealogienetz.de/
aufzurufen,
die zu den meisten
Fragen kompetente Antworten
bereit hät. .................................................................................................Viel Spaß wünscht Armin Günther
Empfohlene Vorgehensweise
Hören und sammeln Bringen Sie von Anfang an LEBEN in Ihre Arbeit, darum besteht Ihre erste Aufgabe darin, alle noch verfügbaren
„lebenden Quellen“ anzuzapfen, um jede Art von Information zu erhalten
(Stammbücher, alte Urkunden, Testamente, Bilder, Erzählungen, Berichte, Anekdoten,
etc.)
Erinnerungsstücke (Servietten, Bestecke
mit Monogramm, Schmuck, Brillen, Erster Zahn, Schultüte, etc.) werden jeden
Tag wertvoller und
beleben später die nüchterne Datenauflistung.
Ordnen und Übersicht Ohne Ordnung geht bei diesem Hobby nichts! Die Zuordnung der Sammelstücke
zu den einzelnen Personen, sowie
die
Zugehörigkeit der Personen zu den einzelnen Familien, muß Ihre erste
Aufgabe am Schreibtisch sein. Zu diesem Zweck muß eine Nummer vergeben
werden: Jede Person
bekommt fortlaufend einen
eigenen Code, der als solcher
sofort erkennbar ist (z.B.
I123
= Identifikation123)
Ahnennummern ...
nach Kekulé
beschreiben
den Status einer Person
innerhalb einer VORfahrentafel.
Sie beginnen mit der Nummer
"1" für den Probanden
(Ausgangsperson männlich
oder weiblich), der Vater
hat die Nummer "2"
schräg links darüber, die
Mutter "3" rechts
daneben. Die nächste Generation
in gleicher Weise darüber,
d.h. es stehen hier vier
Personen nebeneinander. Die
Formel: Person x 2 = Vater
+ 1 = Mutter. Väter stehen
immer links und haben immer
gerade Ahnennummern, Mütter
immer rechts mit ungeraden
Ahnennummern. Mehr über
google.de mit Stichwort
"Kekule".
Genealogie-Programm Nun stellt sich die Frage, wie man seine Daten
in einem geeigneten Programm verwalten kann.
Das Angebot ist groß, die Meinungen gehen
auseinander. Wichtig ist , dass man sich vorher gründlich informiert,
um sich anschließend für ein Programm zu entscheiden, bei
dem man dann bleiben sollte. Nichts ist schlimmer, als alle Daten
erneut eingeben zu müssen (Die Datenübertragung von einem zum
anderen Programm klappt in den seltensten Fällen zuverlässig
und komplett) Man solle sich auch nicht verleiten lassen, ein
Programm zu wählen, welches die schönsten Tafeln druckt, viel
wichtiger ist eine vielseitige, übersichtliche und unkomplizierte
Datenverwaltung. Ich
selbst arbeitete viele Jahre
gern und problemlos mit
PAF,
dem kostenlosen Programm
der Mormonen. Umfangreiche
Diskussionen
über Für und
Wider gibt es
auch in der
Mailingliste
genealogie-programme-request@genealogy.net .
Neuerdings bin
ich auf Gen_Plus
umgestiegen,
da es hier viele
nützliche Eingabe-Felder
gibt.
Archive Jetzt wird es Zeit, die sichtbar gewordenen Lücken
zu füllen und in die Vergangenheit zu forschen.
Je nach Wohnort müssen nun Standesämter
und Kirchengemeinden angesprochen werden.
Der Datenschutz kann bei den ersten Ermittlungen
u.U. ein Hindernis sein, doch als Nachkomme wird man mit entsprechendem
Nachweis kaum Probleme haben.
Es gibt viele Genealogische Vereine, in denen
man sich für jedes Gebiet Rat holen kann.
Hier eine Übersicht: http://www.genealogienetz.de/vereine/vereine.html Verschiedene Vereine und Volkshochschulen führen Kurse für
Einsteiger durch.
Historische Karten Kostenlos findet man hier historisches Kartenmaterial,
welches zu späterem Zeitpunkt nützlich sein kann: http://www.ieg-maps.uni-mainz.de